Freitag, 16. Januar 2026

Leseempfehlungen statt eines Kommentars zum Berliner Politalltag sowie zur Bundeswehr auf Grönland

An all jene (m/w/d), die sich für meine Blog-Einträge interessieren, ohne zuerst auf das Internet-Portal  Globkult aufzurufen, hier nur eine kurze Glosse sowie drei Lesehinweise:

Berlinisches

 Ein Blick auf den Berliner Politalltag genügt: Blackout in den Vierteln der "Reichen" (aber nicht am Prenzlauer Berg),  Reichinneks "linker" Verdacht, Tennismatch zweier (auch  menschlich liierter) Berliner Politprofis (m/w), neuer Berliner "Gedenktag gegen Moslemfeindlichkeit"  (oder gegen "antimuslimischen Rassismus", was weiß ich) an den Iden des März, ewige Baustellen an diversen U-Bahn-Strecken, durch dauerhafte Absperrungen blockierte Straßen, kaputte Brücken, Verwahrlosung usw. usw. 

Im Herbst sind auch in der Hauptstadt Wahlen. Da weiß der Berliner Bürger schon jetzt: Es wird sich nichts ändern, außer dass unter linksrot-grünrot-rosarot das Farbenspektrum noch berlinischer wird, und dass die AfD - politisch folgenlos - ihre Stimmenzahl mindestens verdoppeln wird. 

...und die globale Unordnung

Die Welt ist  aus den Fugen, nicht zum ersten Mal. Wie wäre sie  - nach Vorstellung unserer moralisch unfehlbaren politischen Klasse - zu kitten? Und was sollen/können "wir Deutschen" noch gegen Trump sagen, was gegen ihn tun? Genügt der Einsatz von dreizehn Bundeswehrsoldaten (ohne -innen) auf  Grönland zur Zurückweisung seiner  Annexionsabsichten oder besser zur Abwehr der Angriffe der wegen der Klimaerwärmung besonders reizbaren Eisbären? Wer rettet die Robben vor den fell- und fleischhungrigen Inuit? Wer die Arktis vor russischen und chinesischen Kriegs- und Handelsschiffen?

Statt einfacher Antworten empfehle ich meinen jüngsten Aufsatz auf Globkult.  Daraus eine Passage, die Ungewissheit der Entwicklung im Iran betreffend:

"Last but not least ein Blick auf die Lage im Iran: Hinsichtlich des möglichen Erfolgs - oder eines opferreichen Misserfolgs - der Aufstände in den iranischen Städten gegen das mörderische Mullah-Regime versagt unser Kategoriensystem. Ist ein - wünschenswerter - regime change in Teheran wahrscheinlich, und wenn ja, wie - mit welchen Mitteln - wäre er von außen - etwa mit amerikanischen und israelischen Militärschlägen - zu bewerkstelligen? Selbst im Falle extremer Unterdrückung und Rechtsverletzungen eines Staates bedeutete die einseitige Intervention einzelner Mächte eine Souveränitätsverletzung und wäre vom internationalen Recht nicht gedeckt. "

https://www.globkult.de/politik/welt/2486-internationales-recht-und-internationale-anarchie 

Zur Ergänzung verweise ich auch meinen Globkult-Aufsatz vom September 2022:      

https://www.globkult.de/politik/welt/2239-zur-aktualitaet-eines-begriffs-geopolitik-in-geschichte-und-gegenwart?start=1

sowie auf den soeben erschienenen Artikel zum Ukrainekrieg von Thorsten Hinz:

https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2026/die-ukraine-verschleisst-sich-in-qualvoller-stellvertretung/ 

 

 

 

 

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